Welche Namen am 30. Januar zur Wahl stehen werden, wird in den kommenden Tagen und Wochen geklärt werden. Am vergangenen Montag hatte Bundeskanzler Friedrich Merz erklärt, dass er sich eine Frau für das höchste Staatsamt wünsche.
Regina Dvořák-Vučetić erklärt dazu: „Der 30. Januar 2027 könnte mit der erstmaligen Wahl einer Bundespräsidentin ein historischer Tag für unser Land werden. Ich bin davon überzeugt, dass wir eine ausgezeichnete Kandidatin der politischen Mitte nominieren werden. Das höchste Amt im Staat lebt davon, dass es verbindet, Orientierung gibt und unser Land nach innen wie außen würdig vertritt. Gerade in bewegten Zeiten brauchen wir an der Spitze eine Persönlichkeit, die Brücken baut und Zuversicht vermittelt.“
Zum Hintergrund:
Die Bundesversammlung besteht aus allen 630 Mitgliedern des Deutschen Bundestages und ebenso vielen Mitgliedern, die von den 16 Landesparlamenten gewählt werden. Baden-Württemberg wird im kommenden Jahr 82 davon stellen. Die Landtage können neben Mandatsträgern auch Persönlichkeiten entsenden, die kein politisches Mandat haben. So schickt die baden-württembergische CDU-Fraktion zum Beispiel den ehemaligen deutschen Fußball-Nationalspieler Cacau zur Wahl am 30. Januar 2027. Das Staatsoberhaupt wird für fünf Jahre gewählt.
